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Isola d'Elba - Sugar Reef

I Cetacei - Meeressäugetiere - Sea mammals

Die Grafiken wurden von Umberto Mazzantini zusammengestellt


Pottwal (Physeter catodon)

Bestand: beinahe gefährdet
Größe: 11 - 18 m
Gewicht: 20 - 50 t
Vorkommen: alle Meere, bevorzugen tiefe Gewässer
Nahrung: vor allem Kalmare, auch andere Kopffüßer, Fische und Krebstiere (Garnelen)

Pottwale sind dunkelgrau bzw. dunkelbraun und haben einen hellgrauen Fleck am Bauch. Ältere männliche Tiere haben oft eine Vielzahl von Narben auf der Haut, insbesondere am Kopf, die teils auf innerartliche Kämpfe zurückzuführen sind, teils von den Saugnäpfen großer Tintenfische stammen. Im hinteren Körperdrittel ist die Haut sehr faltig, was bei wohlgenährten Tieren jedoch nicht so offensichtlich erkennbar ist. Der große Kopf, der ungefähr 1/3 der Körperlänge ausmacht, wirkt beinahe rechteckig. Das Blasloch ist gewöhnlich nach links versetzt, wandert aber bei älteren Tieren manchmal zur Mittellinie. Die Flipper des Pottwals sind klein und paddelförmig. Eine Finne ist nur als kleine Erhebung vorhanden und wird auch Buckel genannt. Dahinter verläuft ein Buckelkamm entlang der Rückenlinie bis zur dreieckigen Fluke, die sehr breit und tief gekerbt ist.

Im großen Kopf, der ungefähr ein Drittel der Körperlänge ausmacht, befindet sich das Walratkissen (siehe auch Physeteroidea). Frühe Walfänger hielten die wachsartige Flüssigkeit für das Sperma des Wals, sie wird auch heute noch Spermacet genannt. Dieser Verwechslung verdankt der Pottwal übrigens seinen englischen Namen sperm whale bzw. im Deutschen Spermwal. Gejagt wurde der Pottwal vor allem wegen seines Blubbers und des Walrats, das als Grundstoff für hochwertige technische Öle eingesetzt wurde. Das Fleisch der Pottwale soll jedoch für den Menschen ungenießbar sein und wurde gewöhnlich zu Tierfutter verarbeitet. Aus den Zähnen der Pottwale fertigten die Walfänger kunstvolle Gegenstände. Dieses Handwerk heißt im Englischen wie im Deutschen Scrimshaw. Der im Darm einiger Tiere gefundene Amber (auch Ambra genannt), unverdaubare Reste von verzehrten Tintenfischen, diente als wertvoller Rohstoff für die Parfumindustrie.

 

Mit freundlicher Erlaubnis von::

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